

Vulva: II. Kloakenstadium
Vulva - I. Kloakenstadium - II. Kloakenstadium - Entwicklungsfehler - Carcinome - Garrulitas vulvae - Kraurosis vulvae - Pruritus vulvae - Vaginismus
II. Kloakenstadium. Fig. 2. Embro von 9 1/2"Länge nach Ecker-Ziegler. Der primitive Genitalhöcker (G) hat sich stark vergrössert, an demselben wird eine knopfförmige Spitze (J) (Glans penis oder clitoridis) bemerkbar. Die Genitalrinne (22), welche jetzt sehr deutlich hervortritt, ist nach aussen von einer Umwallung (U) umgeben (äussere Genitalfalten, Scrotalfalten oder grosse Schamlippen). Der After ist von der Urogenitalöffnung noch nicht geschieden.

Fig. 2
Fig. 3. Geschlechtstheile eines 18 Wochen alten Embryo nach Ecker Ziegler. Derselbe besitzt bereits entschieden weiblichen Typus. After (A) und Urogenitalöffnung sind durch die Dammbrücke (D) von einander getrennt. Der Geschlecht3höcker, jetzt Clitoris (G), ist im Wachsthum verhältnissmässig zurückgeblieben. Die Ränder der primitiven Genitalrinne haben sich zu den kleinen Schamlippen (N) umgewandelt. Die oberen Enden derselben stellen das Frenulum clitoridis (F) dar. Die primitive Genitalrinne selbst bildet das eigentliche Vestibulum (V). Die äusseren Falten (Umwallung in Fig. 89, U) haben sich hinter der hinteren abgetrennten Afteröffnung (A) ausgeglichen, während sie sich neben der vorderen Oeffnung des Sinus urogenitalis als grosse Schamlippen (L) erhalten haben. Ueber der Glans clitoridis ist eine neue Hautfalte (P) entstanden (Praeputium clitoridis).

Fig. 3
Fig. 4 stellt die in querer Richtung anseinandergezogenen äusseren Geschlechtstheile einer Jungfrau dar.

Fig. 4
C. Clitoris. P. Praeputium clitoridis. F. c. Frenulum clitoridis. N. Nymphen. L. Labia majora. 0. u. Orificitim urethrae. H. Hymen. F. n. Fossa navicularis.

Fig. 2
Fig. 3. Geschlechtstheile eines 18 Wochen alten Embryo nach Ecker Ziegler. Derselbe besitzt bereits entschieden weiblichen Typus. After (A) und Urogenitalöffnung sind durch die Dammbrücke (D) von einander getrennt. Der Geschlecht3höcker, jetzt Clitoris (G), ist im Wachsthum verhältnissmässig zurückgeblieben. Die Ränder der primitiven Genitalrinne haben sich zu den kleinen Schamlippen (N) umgewandelt. Die oberen Enden derselben stellen das Frenulum clitoridis (F) dar. Die primitive Genitalrinne selbst bildet das eigentliche Vestibulum (V). Die äusseren Falten (Umwallung in Fig. 89, U) haben sich hinter der hinteren abgetrennten Afteröffnung (A) ausgeglichen, während sie sich neben der vorderen Oeffnung des Sinus urogenitalis als grosse Schamlippen (L) erhalten haben. Ueber der Glans clitoridis ist eine neue Hautfalte (P) entstanden (Praeputium clitoridis).

Fig. 3
Fig. 4 stellt die in querer Richtung anseinandergezogenen äusseren Geschlechtstheile einer Jungfrau dar.

Fig. 4
C. Clitoris. P. Praeputium clitoridis. F. c. Frenulum clitoridis. N. Nymphen. L. Labia majora. 0. u. Orificitim urethrae. H. Hymen. F. n. Fossa navicularis.
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Hinweis: Der Text auf dieser Seite entstammt einem über einhundert Jahre alten Fachbuch. Daher entsprechen die gemachten Angaben nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft. Verwenden Sie niemals die angegebenen Rezepturen und Heilmethoden, da sie gesundheitsgefährdend seien können.
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